Kampfmittelprofis im Einsatz

Kampfmittelprofis der ersten Stunde

Auf dem traditionsreichen Namen Röhll Umweltentsorgung, Europas erstem privaten Kampfmittel­räum­dienst, gründen die erfahrenen Teamer Jürgen Plum und Michael Hobrack am 01.04.2004 in Düren die P-H-Röhll NRW GmbH, ein konzeptionell neu ausgerichtetes Unternehmen mit Kernkompetenz Kampfmittel­räumung. Bis auf wenige Ausnahmen entstammen alle hochqualifizierten Mitarbeiter der ehemaligen Röhll Umweltentsorgung und sorgen mit durchschnittlich 15 Jahren Erfahrung für Sicherheit und die sprich­wörtliche Qualität des Traditionsbetriebes.

Zur Historie:

1945 · Berlin nach dem Untergang und am Beginn des Neuanfangs. Von hier aus formt sich eine Gruppe von Gleichgesinnten und Spezialisten um Paul-Heinz Röhll, die sich von der ersten Stunde an der Beseitigung der Kriegslasten widmet. Die Aufräumarbeiten und damit verbundene Räumung von Kampfmitteln bilden erste Voraussetzung für den Wiederaufbau der zerstörten Stadt.

1946 · In Berlin gründet Paul-Heinz Röhll mit ehemaligen Soldaten, Feuerwerkern und Freiwilligen das erste private Unternehmen, die „Bohr- und Sprenggesellschaft P. H. Röhll KG” und hilft mit Einsatzerfahrung und Tatkraft beim Wiederaufbau der Stadt. Am geschichtsträchtigen Ort des Untergangs entsteht ein Neuanfang.

1950 · In den 50er Jahren kann sich das Unternehmen einschlägig profilieren und erweitert seine Einsätze über das Berliner Stadtgebiet hinaus. Bald eröffnet das Unternehmen Filialbetriebe in verschiedenen Bundesländern, um dem zunehmend von öffentlichen Auftraggebern bestimmten Geschäft und länderspezifischen Anforderungen Rechnung zu tragen. Dazu zählen neben Berlin jetzt Bayern, Bremen und Nordrhein-Westfalen.

1960 · In den 60er Jahren steigert die Röhll Umweltentsorgung die Größe der beräumten Flächen von 0,7 Mio qm² auf über 6 Mio qm² in der Bundesrepublik. Im Jahre 1968, auf dem Höhepunkt der Aktivitäten, beschäftigt Röhll 190 Mitarbeiter. Neue Detektionsgeräte mit ferromagnetischer Messung erleichtern die Ortung auch tiefliegender Kampfmittel.

1960-2004 · Die Einzugsgebiete des Rheinlands mit Ruhrgebiet und den Hauptkampfgebieten im Hürtgenwald entwickeln sich zu neuen Schwerpunkten der Gesellschaft. Mit Firmensitzen in Warburg und Düren werden allein in den Regierungsbezirken Düsseldorf (Köln), Arnsberg, Detmold und Münster über 790 Tonnen Munition geborgen oder 18 Tonnen Jahresleistung im Durchschnitt der letzten 45 Jahre. Im Jahr 2000 werden allein beispielsweise 16,5 Tonnen sprengkräftige Munition gefunden.

2004 · Auf dem traditionsreichen Namen Röhll Umweltentsorgung, Europas erstem privaten Kampfmittel­räumdienst, gründen die erfahrenen Teamer Jürgen Plum und Michael Hobrack am 01.04.2004 in Düren die P-H-Röhll NRW GmbH, ein konzeptionell neu ausgerichtetes Unternehmen mit Kernkompetenz Kampfmittel­räumung. Bis auf wenige Ausnahmen entstammen alle hochqualifizierten Mitarbeiter der ehemaligen Röhll Umweltentsorgung und sorgen mit durchschnittlich 15 Jahren Erfahrung für Sicherheit und die sprich­wörtliche Qualität des Traditionsbetriebes.

2005 · Auch im Bereich Gewässersanierung leistet die P-H-Röhll NRW GmbH beachtliche Dienste bei der der Kampfmittelräumung. Die Fahrrinnensanierung im Hamm-Datteln Kanal bei Lünen, ein Beispiel für effiziente Technik. Mit Hilfe einer mobilen Kipprampe werden bis zu 400 qm² Kanalboden täglich ausgebaggert und fachgerecht sondiert. Die speziell für den Auftrag gefertigte Konstruktion wird mittels Kran auf dem jeweiligen Stelzenponton abgesetzt und kann beweglich positioniert werden. Daneben räumt das Unternehmen verschiedene Grundflächen in fließenden und stehenden Gewässern mit Unterwasserortung und Taucherbergung.